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So geht Wählen

 

In einem Monat, am 20. Oktober 2019, wählen wir wie alle 4 Jahre unser Parlament und damit die Politikerinnen und Politiker aller Schweizer Kantone, die unsere Interessen im Nationalrat und Ständerat vertreten. Seit ich mit 20 Jahren das Stimmrecht erhalten habe, nahm ich regelmässig an den Wahlen teil, ausser ich war Landes abwesend. Weil mich die Schweiz interessiert und mir unser Land am Herzen liegt. Sensibilisiert darauf haben mich meine Eltern.

 

Gerade in Zeiten von immer grösser werdender Polarisierung, dem Erstarken von populistischen Bewegungen, aber auch in Zeiten von so  vielen nationalen (z.B. Generationenvertrag, Sicherheit, Bildung oder Kultur) und internationalen (z.B. Europa als unser wichtigster Wirtschaftspartner, digitale Transformation) Herausforderungen will ich mir eine Meinung bilden. Und diese an der Urne – bei Wahlen oder Abstimmungen – kundtun.

#8 SEPTEMBER 2019

#7 AUGUST 2019

Ciao Sommer, willkommen Herbst

Turbulent war dieser Sommer. Die paar heftigen Gewitter einmal abgesehen, haben Personen des öffentlichen Interesses das eine oder andere Mal für heftige Diskussionen und Stirnrunzeln gesorgt. Ich gehe davon aus, dass uns Wetter sowie Welt- & Wirtschaftsgeschehen auch in den kommenden Monaten Bewegung und Umtriebe bescheren.  

Persönlich kann ich auf einen gelungenen Sommer zurückblicken und möchte deshalb die zwei Projekte Neue Gastronomie im Seedamm Plaza und die TV Produktion Family Food Fight auf SAT1 erwähnen, bei denen ich aktiv mitgewirkt habe. Dabei liessen sich Innovation, akkurate Organisation und gutes Team Playing realisieren, dies dank empathischen Persönlichkeiten.

#6 JUNI / JULI 2019

Wo die Zitronen blühen: neu auch am Zürichsee

 

Ob Goethe in seinem Gedicht oder Johann Strauss in seinem Walzer; die Zitrone ist eine Südfrucht, wie die Agrumen im Allgemeinen. Seit kurzem erfreuen wir uns an einem starken und viele Früchte tragenden Zitronenbaum. Er steht vor einer von der Sonne bestrahlten Wand und geniesst ihre Wärme von früh bis spät. Neben dem festen und satt grünen Blattwerk reifen die Zitronen, so dass ich sie pflücken und verarbeiten kann. Das macht viel gute Laune.

#5 MAI 2019

Leise und verschmitzt: Guerilla Gardening

 

Biodiversität und heimische Artenvielfalt lagen meiner Mutter am Herzen. „Schau hier, diese Kapuzinerli!“, hiess sie mich und zeigte auf die orange und dunkelgelb leuchtenden Blüten in einer öffentlichen Rabatte. Sie hat die Kapuzinerkresse-Samen und andere immer wieder ausgestreut. Das war auch im hohen Alter ihre Art, einheimischen Pflanzen den ihnen zustehenden Lebensraum zu sichern. Ich fand das lustig, habe diesem Tun allerdings nicht besondere Aufmerksamkeit geschenkt.

#4 APRIL 2019

Osterchüechli sind etwas Persönliches

 

Weil Ostern vor der Tür steht und damit die ganze Fülle an Traditionen uns Konsumenten wie eine Flutwelle überrollt, gibt’s meinen Newsletter vor dem fröhlichen Eier suchen. Bei uns in der Familie disputieren wir uns alljährlich über die besten Osterchüechli. Reis-, Griess- oder Paidol-Füllung, mit oder ohne eingelegte Rosinen, Mandeln oder Zitronenzeste, Blätter- oder Mürbeteig? Die Meinungen sind so vielfältig wie es Varianten gibt, welche als Mehlspeise ja eigentlich alle Voraussetzungen für das Einhalten der Fastenzeit erfüllen. 

Von Nüsslisalat und lebendigem Schreiben

 

Wöchentliche Streifzüge über den Markt am Zürcher Bürkliplatz führen mich zum Verkaufsstand vom Mirmenhof der Familie Schlatter in Sünikon. Hier gibt es nur Gemüse und Früchte aus Eigenanbau. Über den ganzen Winter erfreute sich mein Gaumen u.a. am Nüsslisalat (auch als Feldsalat oder Vogerlsalat bekannt). Die kleinen, dichten Blattsträusschen, mindestens einmal unter freiem Himmel angefroren und angemacht mit Weissweinessig, Olivenöl, Salz und Pfeffer und einem Tropfen – oh ja! - Maggiwürze, liessen die Geschmacksknospen juchzen. Eierkrümel, kurz gebratene Pilze, Speckwürfeli und Croûtons waren das Tüpfelchen auf dem i.

#3 MÄRZ 2019

Schreiblust dank Bücher lesen

 

Die Sprache entwickelt sich, wir verändern uns; glücklich, wem es gelingt, neben den digitalen Medien auch handfeste Bücher zu lesen. Sich auf das Bett zu fläzen, in den Plot eines Romans einzutauchen und neben den Protagonisten auch die Sprache zu schätzen. Wer gerne schreibt, liest meistens auch regelmässig. Die Auswahl ist erdrückend gross; dankbar lasse ich mich von Freunden und Rezensionen zu neuer Lektüre inspirieren. So geschehen mit dem vielfach ausgezeichneten Buch Warten auf Bojangles von Olivier Bourdeaut: Berührend, traurig und doch voller Lebensfreude wie Nina Simones Song Mr. Bojangles, zu dem Georges und seine geliebte Frau täglich stundenlang tanzen...

#2 FEBRUAR 2019