#12 JULI 2020

Cocktail Party im Sommer 2020

Inspiration zu diesem Thema gibt mir das 1957 erstmals erschienene „Kleine Partybuch“. Seine Lektüre zwingt mir stets ein Lächeln und Schmunzeln aufs Gesicht. Deshalb werde ich diesen Sommer hoffentlich und gerne für etwas gute Laune sorgen und hier Nützliches & Erfreuliches von der Partyszene aus den Fünfzigern zum Besten geben. Wer sich nun für die Einladung zur Cocktailparty  entschliessen möchte, sollte folgendes bedenken: „Sollten wir das dumpfe Gefühl haben, es sei wieder einmal „unsere Tour“, drängt sich die Cocktailparty als elegante, mit relativ wenig materiellen und geistigen Spesen verbundene Lösung auf.“ Doch Achtung, unter 16 Gästen ist es keine Cocktailparty. Ein Minimum an Turbulenz und Menschengekrabbel gehöre dazu. 20 bis 30 Seelen darf man getrost in eine moderne 2- bis 3 ½ Zimmerwohnung einladen. Soweit der Autor des kleinen Büchleins.

#11 MÄRZ 2020

Alltag ausserhalb der Norm

Es sind keine zwei Monate her, seit ich den letzten Newsletter verschickt habe. Die Welt ist eine andere. Was das Corona Virus mit uns gerade anstellt, hat sich wohl niemand so vorstellen können. Heute werde ich meine persönlichen Aufsteller der letzten Woche aufschreiben – für den aktuell aussergewöhnlichen Alltag (was ja ein Widerspruch in sich selbst ist).

Zuerst möchte ich meine tiefe Dankbarkeit all jenen Menschen zum Ausdruck bringen, die sich in diesen verrückten Tagen mit all ihren Kräften und ihrem Wissen für die Allgemeinheit einsetzen und gegen diese Pandemie kämpfen. Die gegenwärtige Situation macht etwas mit uns Menschen, was wir wohl erst danach wahrhaben und bedenken können. 

Aufgebläht

Kürzlich fragte mich mein Mann, ob ich wisse, was ein Prokrustesbett ist. Bei solchen Fragen versuche ich jeweils, mein Schulwissen aus der Tiefe meines Hirns zu aktivieren. Prokrustesbett? Noch nie gehört. Dabei verwenden gewisse renommierte Tageszeitungen solche und andere Fremdworte mit offensichtlicher Vorliebe, wohl verstanden nicht im Feuilleton. Ich finde das wichtigtuerisch und aufgebläht. Die Aufgabe einer Tageszeitung ist es, ihren Lesern das Weltgeschehen objektiv und verständlich zu vermitteln. Dies möglichst korrekt formuliert und wenn es geht, mit weniger als einem Orthographiefehler pro Artikel. Wie es scheint, ist es schon fast ein Makel, wenn es keine Fehler hat. Davon ein anderes Mal.

#10 JANUAR 2020

#9 NOVEMBER 2019

Podcast: Ein Hoch auf das gesprochene Wort

Erstaunt haben meine Ohren aufgehorcht, als ich vom Podcast Hype erfahren habe. Bereits vor einigen Jahren, es muss ca. sechs Jahre her sein, hörte ich gerne den Echo der Zeit Podcast. Das Schweizer Radio SRF pflegt dieses Format mit Erfolg. Gehört habe ich die Informations- und Musiksendungen (World Music) jeweils beim Workout im Fitness Center. Zum einen gehe ich längst nicht mehr dorthin, weil ich mich für das Schwimmen im See und jetzt notgedrungen im gedeckten Bad entschieden habe. Zum anderen bin ich zu oft auf verschiedenen Social Media Kanälen, was ich ebenfalls zu reduzieren gedenke.

So geht Wählen

 

In einem Monat, am 20. Oktober 2019, wählen wir wie alle 4 Jahre unser Parlament und damit die Politikerinnen und Politiker aller Schweizer Kantone, die unsere Interessen im Nationalrat und Ständerat vertreten. Seit ich mit 20 Jahren das Stimmrecht erhalten habe, nahm ich regelmässig an den Wahlen teil, ausser ich war Landes abwesend. Weil mich die Schweiz interessiert und mir unser Land am Herzen liegt. Sensibilisiert darauf haben mich meine Eltern.

 

Gerade in Zeiten von immer grösser werdender Polarisierung, dem Erstarken von populistischen Bewegungen, aber auch in Zeiten von so  vielen nationalen (z.B. Generationenvertrag, Sicherheit, Bildung oder Kultur) und internationalen (z.B. Europa als unser wichtigster Wirtschaftspartner, digitale Transformation) Herausforderungen will ich mir eine Meinung bilden. Und diese an der Urne – bei Wahlen oder Abstimmungen – kundtun.

#8 SEPTEMBER 2019

#7 AUGUST 2019

Ciao Sommer, willkommen Herbst

Turbulent war dieser Sommer. Die paar heftigen Gewitter einmal abgesehen, haben Personen des öffentlichen Interesses das eine oder andere Mal für heftige Diskussionen und Stirnrunzeln gesorgt. Ich gehe davon aus, dass uns Wetter sowie Welt- & Wirtschaftsgeschehen auch in den kommenden Monaten Bewegung und Umtriebe bescheren.  

Persönlich kann ich auf einen gelungenen Sommer zurückblicken und möchte deshalb die zwei Projekte Neue Gastronomie im Seedamm Plaza und die TV Produktion Family Food Fight auf SAT1 erwähnen, bei denen ich aktiv mitgewirkt habe. Dabei liessen sich Innovation, akkurate Organisation und gutes Team Playing realisieren, dies dank empathischen Persönlichkeiten.

#6 JUNI / JULI 2019

Wo die Zitronen blühen: neu auch am Zürichsee

 

Ob Goethe in seinem Gedicht oder Johann Strauss in seinem Walzer; die Zitrone ist eine Südfrucht, wie die Agrumen im Allgemeinen. Seit kurzem erfreuen wir uns an einem starken und viele Früchte tragenden Zitronenbaum. Er steht vor einer von der Sonne bestrahlten Wand und geniesst ihre Wärme von früh bis spät. Neben dem festen und satt grünen Blattwerk reifen die Zitronen, so dass ich sie pflücken und verarbeiten kann. Das macht viel gute Laune.

#5 MAI 2019

Leise und verschmitzt: Guerilla Gardening

 

Biodiversität und heimische Artenvielfalt lagen meiner Mutter am Herzen. „Schau hier, diese Kapuzinerli!“, hiess sie mich und zeigte auf die orange und dunkelgelb leuchtenden Blüten in einer öffentlichen Rabatte. Sie hat die Kapuzinerkresse-Samen und andere immer wieder ausgestreut. Das war auch im hohen Alter ihre Art, einheimischen Pflanzen den ihnen zustehenden Lebensraum zu sichern. Ich fand das lustig, habe diesem Tun allerdings nicht besondere Aufmerksamkeit geschenkt.

#4 APRIL 2019

Osterchüechli sind etwas Persönliches

 

Weil Ostern vor der Tür steht und damit die ganze Fülle an Traditionen uns Konsumenten wie eine Flutwelle überrollt, gibt’s meinen Newsletter vor dem fröhlichen Eier suchen. Bei uns in der Familie disputieren wir uns alljährlich über die besten Osterchüechli. Reis-, Griess- oder Paidol-Füllung, mit oder ohne eingelegte Rosinen, Mandeln oder Zitronenzeste, Blätter- oder Mürbeteig? Die Meinungen sind so vielfältig wie es Varianten gibt, welche als Mehlspeise ja eigentlich alle Voraussetzungen für das Einhalten der Fastenzeit erfüllen. 

Von Nüsslisalat und lebendigem Schreiben

 

Wöchentliche Streifzüge über den Markt am Zürcher Bürkliplatz führen mich zum Verkaufsstand vom Mirmenhof der Familie Schlatter in Sünikon. Hier gibt es nur Gemüse und Früchte aus Eigenanbau. Über den ganzen Winter erfreute sich mein Gaumen u.a. am Nüsslisalat (auch als Feldsalat oder Vogerlsalat bekannt). Die kleinen, dichten Blattsträusschen, mindestens einmal unter freiem Himmel angefroren und angemacht mit Weissweinessig, Olivenöl, Salz und Pfeffer und einem Tropfen – oh ja! - Maggiwürze, liessen die Geschmacksknospen juchzen. Eierkrümel, kurz gebratene Pilze, Speckwürfeli und Croûtons waren das Tüpfelchen auf dem i.

#3 MÄRZ 2019

Schreiblust dank Bücher lesen

 

Die Sprache entwickelt sich, wir verändern uns; glücklich, wem es gelingt, neben den digitalen Medien auch handfeste Bücher zu lesen. Sich auf das Bett zu fläzen, in den Plot eines Romans einzutauchen und neben den Protagonisten auch die Sprache zu schätzen. Wer gerne schreibt, liest meistens auch regelmässig. Die Auswahl ist erdrückend gross; dankbar lasse ich mich von Freunden und Rezensionen zu neuer Lektüre inspirieren. So geschehen mit dem vielfach ausgezeichneten Buch Warten auf Bojangles von Olivier Bourdeaut: Berührend, traurig und doch voller Lebensfreude wie Nina Simones Song Mr. Bojangles, zu dem Georges und seine geliebte Frau täglich stundenlang tanzen...

#2 FEBRUAR 2019

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